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Stationäre Einsäulenfassstation mit Folgeplatte

Ausgangspunkt für die stationäre Einsäulen-Fassentleerstation mit Folgeplatte sind die Exzenterschneckenpumpen

Diese weitere Sonderkonstruktion aus dem Hause JESSBERGER wurde an einen Kunden geliefert, der ein hochviskoses Konservierungsmittel aus 200 Liter Fässern mittels einer Art Fettpresse mit Folgeplatte und einer Waage in kleine Gebinde abfüllen wollte.

Als Lösungsvorschlag präsentierten unsere Konstrukteure aus dem Bereich der Exzenterschneckenpumpen eine stationäre Einsäulen-Fassentleerstation mit Folgeplatte. Diese Anlage wurde für die fast restlose Entleerung von mittel- bis hochviskosen und pastösen Medien aus zylindrischen Glattwand- oder Sickenfässern mit 200 Liter Inhalt konzipiert.

Arbeitsweise

Eine Exzenterschneckenpumpe mit Folgeplatte und elastischer Dichtlippe ist vertikal mit einem Ausleger an einer Hubvorrichtung befestigt.

Mittels eines doppeltwirkenden pneumatischen Zylinders wird die Pumpe in die obere Endlage gehoben. Das zu entleerende Fass wird auf die Bodenplatte geschoben und unter der Pumpe zentriert und arretiert.

Die Pumpe wird dann mit Hilfe des Pneumatikzylinders soweit in das Fass gesenkt, bis die Folgeplatte die Oberfläche des Mediums berührt.

Die Luft zwischen Fassrand und Medium entweicht durch ein handbetätigtes Entlüftungsventil in der Folgeplatte. Sobald eine kleine Menge des Mediums durch das Entlüftungsventil austritt, wird das Entlüftungsventil geschlossen, der Pneumatikzylinder drucklos und die Pumpe eingeschaltet.

Die Exzenterschneckenfasspumpe mit Folgeplatte taucht durch den von der Pumpe erzeugten Unterdruck langsam weiter in das Fass. Vor dem Erreichen des Fassbodens wird durch einen magnetischen Endschalter am Pneumatikzylinder die Pumpe zeitverzögert abgeschaltet. Dadurch wird ein längerer Trockenlauf der Pumpe verhindert. Die im Fass verbleibende Restmenge beträgt ungefähr 1% des Fassvolumens.

Durch das in der Folgeplatte montierte pneumatisch betätigte Belüftungsventil (Quetschventil) wird Druckluft von ca. 0,5 bar zwischen Fassboden und Folgeplatte eingeleitet. Die dadurch entstehende Hubkraft befördert die Exzenterschneckenpumpe soweit aus dem Fass, bis die Folgeplatte den Fassrand erreicht hat. Dann wird das Belüftungsventil abgeschaltet.

Mittels Hubzylinder wird die Pumpe mit Folgeplatte in die obere Endlage gehoben.

 

konstruktiver aufbau

 

Vertikale Exzenterschneckenpumpe JP-700.25.2 mit Getriebemotor.

Folgeplatte aus Edelstahl 1.4301 mit Dichtlippe aus Silikongummi.

Klemmring mit Statorhüllrohr zum Ankuppeln der Pumpe.

Handbetätigtes Entlüftungsventil.

Pneumatisch betätigtes Entlüftungsventil.

Bodenplatte mit Hubsäule aus Edelstahl 1.4301.

Hubwagen mit Pumpentragarm aus Edelstahl 1.4301.

Doppeltwirkender Pneumatikzylinder.

Pneumatiksteuerung.

Schaltschrank mit elektrischer Steuerung.

Bedienung der Fassentleer-
station mittels Tastenfeld

 

Taster AUF bzw. AB
Pneumatikzylinder fährt Pumpe nach oben bzw. nach unten.

Taster Pneumatik drucklos
Zylinder wird drucklos geschaltet.

Taster Pumpe EIN
Pumpenantrieb wird eingeschaltet.

Taster Pumpe AUS
Pumpenantrieb wird ausgeschaltet. Sofern die Pumpe nicht manuell abgeschaltet wird, wird deren Antrieb bei Erreichen des Endschalters (Folgeplatte am Fassboden) automatisch abgeschaltet um einen Trockenlauf zu vermeiden.

Taster Zuluft EIN
Druckluft strömt durch das Belüftungsventil zwischen Fassboden und Folgeplatte.

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Stationäre Einsäulenfassentleerstation mit Folgeplatte