ELEKTRISCHE CHEMIEBALGPUMPE JP-900
Aus Polypropylen und PVDF für die Förderung aggressiver Medien wie Säuren und Laugen
Unsere neuen Chemiebalgpumpen JP-900 arbeiten nach dem Prinzip einer Verdränger- oder Drehkolbenpumpe. Aufgrund ihres einfachen Aufbaus und der vielen Möglichkeiten sind die Pumpen die optimale Lösung für Ihre aggressiven und anspruchsvollen Förderaufgaben.
Das Fördermedium wird von dem exzentrisch rotierenden Kolben (Rotor) im Pumpengehäuse vom Saugstutzen in Richtung des Druckstutzens geschoben. Die Förderrichtung der Pumpe entspricht dabei der Drehrichtung des Motors. In beide Förderrichtungen bringen die Pumpen die volle Förderleistung.
Selbstansaugend und trockenlauffähig – auch bei aggressiven Medien
Ein elastisches Gummiteil (der sogenannte Pumpenbalg) umschließt den Rotor komplett und ist in verschiedenen Materialien erhältlich: FKM, EPDM, Buna (NBR) für Öle. Der Pumpenbalg wird gleichzeitig von Flansch und Deckplatte dichtend gegen das Gehäuse gedrückt.
Der Rotor und die Innenteile der Pumpe sind dadurch komplett vom Fördermedium getrennt. Die zu fördernde Flüssigkeit kommt daher nur mit der Innenfläche des Gehäuses und der Außenfläche des elastischen Pumpenbalges in Berührung, wobei letzterer als einziges Bauteil einem natürlichen Verschleiß unterliegt.
Der Pumpenflansch und die Deckplatte werden aus widerstandsfähigem Stahlguss gefertigt und speziell lackiert. Durch die geschlossene Bauweise sind Welle und Lager gegen aggressive Einflüsse von außen bestens geschützt.
Elektrische Antriebe in 230/400 V oder 230 V
Frequenzumrichter als Option zum Regulieren der Förderleistung
Möglichkeit des Wechsels der Förderrichtung durch Änderung der Drehrichtung des Motors
Pumpengehäuse aus Polypropylen und PVDF, Polyethylen als Option
Keine mit dem Medium in Kontakt kommende Pumpenkomponenten aus Metall
Schlauchanschlüsse und Gewindeanschlüsse mit Innengewinde
Verwendung von flexiblen Schläuchen statt eines starren Ansaugrohres
Selbstansaugend
Absolute Trockenlauffähigkeit
Pumpenbalg aus FKM oder EPDM, Buna (NBR) für Öle
Fünf verschiedene Baugrößen.
Förderleistungen bis max. 70 l/min
Förderdrücke bis max. 4,2 bar
Korrosionsbeständige Werkstoffe für aggressive Medien
Das Fördermedium kommt nur mit der Außenfläche des Pumpenbalges und dem Gehäuse in Berührung. Gehäuse und Pumpenbalg sind aus verschiedenen korrosionsfesten Materialien in beliebigen Kombinationen lieferbar:
Pumpengehäuse:
Polyethylen (max. 80 °C)
Polypropylen (max. 90 °C)
PVDF (max. 120 °C)
Pumpenbalg:
EPDM (max. 100 °C)
FKM (max. 120 °C)
NBR (max. 80 °C)
Pumpenflansch und Deckplatte sind aus widerstandsfähigem Stahlguss gefertigt. Durch die geschlossene Bauweise sind Welle und Lager auch gegen aggressive Einflüsse von außen bestens geschützt.
Selbstansaugend, trockenlaufsicher und elektrisch angetrieben
Die Chemiebalgpumpe JP-900 ist eine selbstansaugende und trockenlaufsichere Pumpe für die Förderung unterschiedlichster, auch aggressiver Medien. Ihr elektrischer Antrieb ermöglicht den Betrieb ohne Druckluftversorgung.
Damit eignet sich die JP-900 besonders für Anwendungen, bei denen Selbstansaugung und Trockenlaufsicherheit gefragt sind und gleichzeitig eine elektrisch angetriebene Pumpe gewünscht wird.
Je nach Anwendung kann die JP-900 dadurch auch eine Alternative zu einer Druckluft-Membranpumpe darstellen. Dabei kombiniert sie die für viele Anwendungen wichtigen Eigenschaften der Selbstansaugung und Trockenlaufsicherheit mit den Vorteilen eines elektrischen Antriebs.
Vorteile der JP-900
- Trockenlaufsicher – für Anwendungen, bei denen ein Trockenlauf der Pumpe nicht ausgeschlossen werden kann.
- Selbstansaugend – ermöglicht eine flexible Installation und Medienaufnahme.
- Elektrischer Antrieb – keine Druckluftversorgung für den Pumpenantrieb erforderlich.
- Für anspruchsvolle Medien – verschiedene Werkstoffausführungen ermöglichen den Einsatz mit unterschiedlichen Fördermedien.
- Regulierbare Förderleistung – optional über einen Frequenzumrichter.
- Alternative für bestimmte Anwendungen – kann dort interessant sein, wo Eigenschaften einer Druckluft-Membranpumpe gefragt sind, aber ein elektrischer Antrieb bevorzugt wird.






