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Druckluftbetriebene Membranpumpen
der Serie JP-800

zeichnen sich durch eine hohe Betriebssicherheit sowie ihre Vielfältigkeit aus.

Die Druckluftmembranpumpen können für nahezu alle dünnflüssigen bis hochviskosen Medien, egal ob neutral oder aggressiv, ob brennbar oder abrasiv, ob mit oder ohne Feststoffe, ob mit oder ohne Gasanteile eingesetzt werden.

Eine große Auswahl an unterschiedlichen Werkstoffmaterialien garantiert eine bestmögliche chemische Beständigkeit mit den zu fördernden Medien, sowie eine optimale thermische Beständigkeit im Hinblick auf die Mediums- oder Umgebungstemperatur.

Aufgund ihres Konstruktionsprinzips sind die druckluftbetriebenen Membranpumpen für eine Vielzahl von schwierigen Anwendungen, insbesondere in feuchten oder explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.

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A = Kugeln, Sitze, O-Ringe
B = Pumpenkammer
C1 = Mediumberührte Membran
C2 = Luftberührte Membran
D = Sauganschluss
E = Druckanschluss
F = Luftaustauscher

Das Förderprinzip der Membranpumpen

ist seit Jahrzehnten bewährt und für die meisten Anwendungsfälle geeignet.

Die Membranpumpen zählen zu der Pumpengruppe der Verdrängerpumpen. Sie werden mittels eines Druckluftmotors angetrieben. Durch diesen werden zwei Membrane, die durch eine Pumpenwelle miteinander verbunden sind, hin und herbewegt, indem die eingeführte Druckluft abwechselnd in die Luftkammern hinter den Membranen geführt wird. Der Umschaltvorgang erfolgt automatisch durch ein Steuerventil das umschaltet sobald eine Membrane die Endposition erreicht hat.

Während die Membrane auf der einen Seite der Pumpenwelle durch die eingeführte Druckluft das Medium verdrängt erzeugt die Membrane auf der anderen Seite gleichzeitig einen Unterdruck. Dadurch strömt neues Fördermedium in die Pumpenkammer und wird im nächsten Pumpzyklus ebenfalls verdrängt. Durch die Kugelventile (bestehend aus: Kugeln, Kugelsitzen und O-Ringen in unterschiedlichen Materialien) wird die Pumpenkammer, in der sich das Medium befindet, abwechselnd geschlossen und geöffnet.

Das Vorhandensein unterschiedlicher Materialien sowie unsere jahrzehntelange Erfahrung im Pumpenbereich garantiert Ihnen eine hohe Betriebssicherheit und lange Lebensdauer der Pumpe

Versionen, Zubehör

Die Gehäuse der meisten Membranpumpen sind in den Werkstoffen PP, PVDF, Aluminium und Edelstahl verfügbar.

Neben einer Baureihe mit einer Zulassung für die Ex-Zone 2, können wir Ihnen auch eine andere mit ATEX Zulassung für Ex Zone 1 anbieten.

Zubehör wie Schlauchanschlüsse, Schläuche oder Pulsationsdämpfer bieten wir Ihnen für diese Druckluftpumpen gerne an.

 

 

Die besonderen Vorteile

Förderung von aggressiven und brennbaren Substanzen, viskosen Flüssigkeiten, auch mit Feststoffanteilen sowie Medien mit Gasanteilen.

Einsatz speziell in explosionsgefährdeten Bereichen möglich (ATEX Zertifizierung).

Betriebssicherheit auch bei hoher Luftfeuchtigkeit.

Über Luftdruck variabel einstellbare Fördermenge und Förderhöhe.

Eignung für den Dauerbetrieb.

Trockenlauf problemlos möglich.

Bei Trockenstart ist Selbstansaugung gewährleistet.

Über die Druckluft einstellbare Förderleistung und Förderhöhe.

Drei Anschlussmöglichkeiten für Saug- und Druckseite.

Betrieb mit ölfreier Luft möglich.

Möglichkeit zur Teilung der Kollektoren. Dadurch können zwei Medien gleichzeitig gefördert werden.

Leichter Austausch von Ersatzteilen und einfache Wartung durch Ihre Service-Abteilung.

 

Funktionsweise der Druckluft-Membranpumpen

 

Die Druckluft im koaxialen Tauscher (A), die hinter einer der beiden Membranen fließt bewirkt, dass diese die Pumpenkammer komprimiert und das Medium zum Ausgabeanschluss fließt (B).

Gleichzeitig erzeugt die gegenüberliegende Membran die im koaxialen Tauscher integriert ist, einen Unterdruck, der das Medium auf der Eingabeseite ansaugt (C).

Sobald ein Durchlauf abgeschlossen ist, fließt die Druckluft im koaxialen Tauscher hinter die gegenüberliegende Membran und der Zyklus wird umgekehrt.

 

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Phase 1: Die Druckluft, die hinter der Membrane zugeführt wird, drückt das Medium A aus der Kammer in Richtung Druckanschluss. Gleichzeitig wird durch die Anschlusswelle die Membran B mitgenommen wodurch die Ansaugung bewirkt wird.

Phase 2: Bei Hubende schaltet der Zyklus um.

 

 

 
Baureihe
JP-800
800.5 800.16 800.30 800.50 800.90 800.91 800.150 800.220 800.340 800.341 800.650 800.850
Materialien PP PP, ECTFE PP, PVDF, Alu, SS PP, PVDF, Alu, SS SS PP, PVDF, Alu PP, PVDF, Alu, SS PP, PVDF, Alu, SS PP, PVDF Alu, SS PP, PVDF, Alu, SS PP, PVDF, Alu, SS
Anschlüsse 1/4″ 3/8″ 1/2″ 1/2″ 1″ 1″ 1″ 1 1/4″ 1 1/2″ 1 1/2″ 2″ 3″
Luftanschluss 1/8″ 3/8″ 1/4″ 3/8″ 3/8″ 3/8″ 3/8″ 1/2″ 1/2″ 1/2″ 1/2″ 3/4″
Saughöhe trocken 3 m 2 m 6 m 5 m 6 m 6 m 5 m 5 m 6 m 6 m 4 m 5 m
Max. Leistung 5
l/min
17 l/min 30 l/min 50 l/min 100 l/min 100 l/min 150 l/min 220 l/min 340 l/min 340 l/min 650 l/min 900 l/min
Max. Höhe 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m 70 m
Feststoffe keine 0,5 mm 2 mm 4 mm 4 mm 4 mm 4 mm 5 mm 6 mm 6 mm 8 mm 10 mm
Betriebsdruck 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar 7 bar